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Raumfahrt
Zum Tode von Neil Armstrong

Manfred Volmer

Simulation Aussteigen von Lunarmodul
Foto: NASA

Manfred Volmer, Remscheid

Zwischen Dezember 1968 und Dezember 1972 flogen in 9 Apolloraumschiffen 24 Männer (drei davon zweimal) zum Mond. 12 von Ihnen war es sogar vergönnt, seine Oberfläche zu betreten und den Mond zu erkunden. Sie alle leisteten Herausragendes. Zu Weltruhm gelangte aber nur einer von ihnen.

Neil Alden Armstrong wurde am 5. August 1930 als erstes von drei Kindern auf einer Farm ca. 10 km von Wapakoneta im Bundesstaat Ohio geboren. Seine Eltern waren Viola Engel, die Tochter eines deutschen Auswanderers, sowie Stephen Armstrong, der als staatlicher Rechnungsprüfer arbeitete. Neil war in seiner Jugend bei den "Boy Scouts of America", einem Pfadfinderbund, aktiv und spielte in einer Jazzband, die sich "Mississippi Moonshiners" nannte. Im Alter von 16 Jahren erwarb er den Pilotenschein.

1947, nach dem Besuch der Highschool, nahm er mithilfe eines Stipendiums der US-Navy an der Purdue University ein Studium zum Flugzeugingenieur auf. Nach nur 3 Semestern wurde er von der US-Navy 1949 zum Militärdienst eingezogen. Seine Ausbildung zum Kampfpiloten erhielt er in Pensacola. Ab 1950 nahm Armstrong, der mit 20 Jahren jüngster Mann seiner Einheit auf dem Flugzeugträger Essex war, am Vietnamkrieg teil. Insgesamt flog er 78 Einsätze auf einer F9F Panther. Diverse kritische Situationen meisterte er souverän.

Im Frühjahr 1952 kehrte er in die USA zurück und verließ die Navy im Spätsommer. In dieser Zeit lernte Armstrong auch seine spätere erste Ehefrau Janet Shearon kennen. Da Neil aber nie etwas überhastete, brauchte er knapp 2 Jahre bis zum ersten ernsten "Date". 1956 heirateten die beiden. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und eine Tochter, die aber schon im Kindesalter verstarb, hervor.

 

Titelbild Ausgabe 1/2013

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