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Vereinswettbewerb: Vorstellung der Gesellschaft für Weltallkunde e. V. (GfW)

Michael Köchling, Erkrath

Der Fern-seh-Spiegel

WELTALLKUNDE

"Keinem, auch nicht einem die Astronomie vorenthalten!"

Diese Worte des großen deutschen Pädagogen Diesterweg sind die satzungsgemäße Aufgabenstellung der GfW, der Gesellschaft für Weltallkunde e. V.

Hervorgegangen ist die GfW aus dem Zusammenschluss einiger amateurastronomischen Vereinigungen, freien astronomischen Arbeitsgemeinschaften und Privat-Astronomen mit eigenen Sternwarten. Unter dem Leitgedanken "Sic itur ad astra" (So geht es zu den Sternen) ist die GfW kein Orts- oder Landesverein, sondern zielgemäß eine deutsche und europäische Förderinitiative zur astronomischen Jugend- und Volksbildung, die sich hauptsächlich allen weltallkundlich und naturwissenschaftlich interessierten Menschen widmen will.

Frei von jeglicher Vereinsmeierei und von monatlichen Beitragspflichten, setzt sich die Gesellschaft hauptsächlich aus Amateurastronomen und Pädagogen zusammen, die ihren freiwilligen Jahresbeitrag grundsätzlich selbst bestimmen, der schon ab 12 EURO pro Jahr möglich ist. In dem Bewusstsein, mit einem finanziellen Gesellschaftsbeitrag eine gute Sache zu fördern, darf anderseits Geld niemals der Hinderungsgrund sein, um einer "großen Sternenfamilie" als stilles oder aktives GfW-Mitglied beitreten zu können. Zu bedenken ist jedoch, dass ein Verein ganz ohne Kapital nicht erhalten werden kann.

Jedem Bürger sein Teleskop

Seit 1986 bemüht sich die GfW, interessierte Hobbyastronomen beim Kauf von Teleskopen zu unterstützen. Besondere Anerkennung brachte der GfW der von Einhard Behr (Gründer der GfW) entwickelte "Fern-Seh-Spiegel", zumal Fernsehen, Rundfunk und fast die gesamte Presse durch gute und sachliche Publikationen diese Volksbildungs-Idee vorbildlich förderten (u. a. ein Beitrag in "ZDF-Freizeit" am 01. August 1986 um 16:30 Uhr).

So konnten innerhalb von zwei Jahren über 3.300 Mitbürger allein durch diesen einfachen Teleskop-Selbstbau für das wohl schönste und faszinierendste Hobby "Astronomie" gewonnen werden. Bevorzugt wurde der "Fern-Seh-Spiegel"- Selbstbau in Schulen und Volkshochschulen als idealer Einstieg für den Astronomieunterricht angesehen und für pädagogisch besonders wertvoll gehalten.

Mensch und Weltall

Unter diesem Aspekt steht letztlich das gemeinnützige Denken und Wirken der Gesellschaft für Weltallkunde e. V.! Neben einer stillen Mitgliedschaft stehen andererseits auch die Pflege persönlicher Kontakte und die Teilnahme an Exkursionen. Hier bieten sich Möglichkeiten einer aktiven Betätigung für eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Zudem ist die Kommunikation heute derart erleichtert, dass es unerheblich ist, wo die Interessenten oder Mitglieder wohnen. Die GfW ist keine Konkurrenz zu ortsansässigen Vereinen, sondern eine sinnvolle Ergänzung, die mit ihren Informationen und Artikeln der zusätzlichen Bildung dient und zum Überdenken der angebotenen Themen anregt.

Die GfW ist stets bemüht, Eigeninitiativen zu fördern und durch entsprechende Mittel zu unterstützen. In diesem Rahmen werden auch VHS-Lichtbildvorträge, weltallkundliche Referate für andere Vereine und Organisationen wie auch astronomische Projektunterrichte an den örtlichen Schulen durchgeführt.

Unsere Mitglieder unterstützen wir bei der Anschaffung von astronomischen Arbeitsmitteln, Geräten und Teleskopen. Bei einigen Markenartikeln können wir sogar einen Rabatt gewähren, wenn über die GfW bestellt wird. Neben diesen persönlichen Vorteilen ist jede Mitgliedschaft eine große Mithilfe zur Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben!

Als Informationsmaterial erhalten alle GfW-Mitglieder viermal im Jahr unsere Vereinszeitschrift "WELTALLKUNDE" kostenlos zugestellt. Und jeder Beitrag kann steuerlich geltend gemacht werden. Für Beträge, die höher als 100,- Euro sind, stellen wir eine Spendenquittung aus. Außerdem haben wir eine Vereinshomepage, die unter www.weltallkunde.de aufgerufen werden kann. Eine GfW-Satzung sowie Anmeldeformulare sind jederzeit auf Wunsch erhältlich. Zur schnelleren Beantwortung oder Bearbeitung Ihrer Zuschriften sind wir für die Beifügung eines adressierten und frankierten Rückumschlages stets sehr dankbar.

 

Titelbild Ausgabe 4/2011

Dieser Text erschien in

Ausgabe 4 / 2011

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