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Autorenwettbewerb 2009
15. Platz: "Planetengeburt"

Constanze Brondke

Akanya war aufgeregt und gespannt. Schon bald würde in ihrer Nachbarschaft ein neuer Planet entstehen. Wie alle Bewohner des sechsten Planeten des Sterns Alcyone von den Plejaden freute sie sich auf die Feierlichkeiten, die immer stattfanden, wenn ein neuer Planet geboren wurde. Doch diesmal war es etwas ganz besonderes und ein einmaliges Schauspiel, dem sie beiwohnen durfte. Die großen Alten des galaktischen Rates hatten es schon lange angekündigt und nun endlich war es soweit. Dieser Planet würde keine unbewohnbare Landschaft aus Eis werden oder eine der unzähligen Hitzeplaneten, die nur aus glühender Lavamasse bestanden. Nein, dieses Mal durften sie bei der Entstehung eines neuen und irgendwann mal bewohnbar werdenden Planeten zugegen sein. Eine große Ehre für alle, die an diesem Ereignis teilhaben durften.

Viele Jahrhunderte waren vergangen seit dem letzten Mal. Akanya wusste, dass nur die geballte Kraft der Liebe und die permanente Visualisierung dieses Ereignis überhaupt erst möglich gemacht hatten. In allen Galaxien sollte man dieses Ereignis feiern, doch der Hohe Rat war jedesmal dagegen, Kontakt zu den von ihnen erschaffenen bewohnbaren Planeten aufzunehmen. Die Philosophie des Rates war einfach. An der Entstehung von bewohnbaren Planeten mitwirken und dann warten bis dort die Evolution so weit fortgeschritten sein würde, bis die dortigen Wesen von selbst Kontakt aufnehmen würden. Akanya war sich nicht sicher wieso sich der Rat so sicher war, dass dies überhaupt geschehen würde. Schließlich wussten diese Wesen ja nichts von ihrer Mitwirkung an der Entwicklung der Planeten. Selbst in den eigenen Reihen gab es Skeptiker, die meinten - wenn auch nur hinter vorgehaltener Hand, schließlich waren solche Aussagen schlichtweg verboten - dass die Planeten irgendwann auch allein entstehen würden und dass diese ganze Visualisierungsarbeit nichts weiter wäre als Volksverdummung und Beschäftigungstherapie, damit keiner sich Gedanken über den Hohen Rat und seinen Sinn machen würde.

Akanya würde es wohl nie offiziell zugeben, aber sie hatte auch so ihre Zweifel, ob der galaktische Rat wirklich noch die Interessen aller Bewohner des Plejadischen Systems vertrat oder ob da nicht doch eigene Ziele dahinter steckten.

Es war schon recht merkwürdig, dass es diesmal so viel länger gedauert hatte, den neuen Planeten zu erschaffen. Aber die Erklärungen des Galaktischen Rates waren immer einleuchtend gewesen. Schließlich wusste jeder der im Plejadischen System geboren war, dass sich die negativen Schwingungen häuften und dass die Evolution, die durch den Galaktischen Rat überwacht und gesteuert wurde, schon so lange dauerte, ohne dass auch nur einer der besiedelten Planeten wirklich in der Lage gewesen wäre, seine Bestimmung zu erfüllen. Wie lange schon beobachten sie den Planeten Erde und ihre Bewohner, doch nach all den Generationen waren es nur einige wenige dort, die davon zu wissen oder zumindest zu glauben schienen, dass die Alcyoner existierten und auch vom Galaktischen Rat sprach man wohl in eingeweihten Kreisen, doch genau betrachtet hielt man diese wenigen für Spinner. Die Erde, die sie diesen Lebewesen dort mit so viel Mühe hatten entstehen lassen, war nicht mal annähernd mehr in einem Zustand, den ein Alcyoner als bewohnbar angesehen hätte. Die Erde geriet mehr und mehr aus dem Gleichgewicht und wenn die Erdbewohner nicht bald erkannten, was ihre Bestimmung war und wie sie diese erfüllen könnten, würde wohl auch dies wieder eine bald untergegangene Welt sein. Häufig genug hatte der Galaktische Rat eingegriffen und mit Naturkatastrophen oder Meteoriten für den Untergang erschaffener Welten gesorgt, um Schäden im universellen Ganzen zu vermeiden. Diesmal hatte man gedacht, die Erdenbewohner würden es schaffen, doch bisher stand die Schwingungsfrequenz noch nicht im annehmbaren Bereich und der Stichtag rückte näher. Aber so oft der Galaktische Rat Welten oder ihre Bewohner hatte untergehen lassen, so schien doch die Erde mit ihren Bewohnern für ihn etwas Besonderes zu sein.

Akanya hatte Gerüchte gehört wonach sich einige Alcyoner beschwerten, dass man schon viel zu lange zugeschaut hatte, wie der von ihnen mit so viel Liebe geschaffene Planet zerstört und gequält wurde, doch kaum jemand sagte es laut. Der Galaktische Rat war zwar der Inbegriff der Liebe und des Mitgefühls, doch er war auch strikt und unantastbar, wenn es um die universellen Gesetze und deren Einhaltung ging. Und die universellen Gesetze, die schon vor Anbeginn aller Zeiten existierten, die direkt aus der Einen Quelle hervorgingen, die die Macht der Anziehung und Schöpfung beinhalteten, waren nun mal heilig und damit auch der Galaktische Rat, der die Planetenschöpfung überwachte, der Licht und Liebe ins Universum schickte und der der Einen Quelle so nahe stand wie kaum jemand.

Akanya schüttelte sich. Wieso nur ließ sie sich diesen einmaligen Tag von solchen Gedanken kaputt machen. Sie wusste doch genau, dass solche Gedanken nichts Gutes anzogen. Sie waren Geschöpfe der Liebe, die genau diese Kraft im Universum verbreiteten. Doch wie auch überall sonst im Universum gab es nun mal nichts ohne seinen Gegenpart. Kein Licht ohne Dunkel, keine Liebe ohne Hass, keine Freude ohne Trauer. Wie viele Äonen hatte es gedauert bis ihr Volk selbst die Schwingungen der Liebe hatte so nützen können wie es ihnen nun gegeben war. Sie waren nicht wie die Engel, die direkt aus der Quelle kamen und daher nichts anderes kannten. Sie hatten Körper gehabt und daher gab es auch bei ihnen noch diejenigen, die es vorzogen, sich auf fremden Welten zu inkarnieren, dort die Liebe zu verbreiten und die Schwingungen auf den geschaffenen Planeten zu erhöhen. So hatten sie versucht, den Menschen Zeichen zu geben und den Weg zu weisen. Schon seit vielen Jahrhunderten kannten die Erdbewohner die Plejaden, mittlerweile waren sie in der Lage, Raumschiffe zu bauen und Raumsonden in die Weiten des Universums zu senden. Auch ließ sich der lang erhoffte spirituelle Wandel erkennen, doch bei weitem nicht umgreifend genug. Seit die Alcyoner und die Seelenheiten der Orioneinheit mit ihren Sternen Alnitak, Alnilam und Mintaka sowie die Bewohnern des Orionnebels, die die interstellare Materie beobachteten und erforschten, vom Galaktischen Rat dazu aufgefordert wurden, dem Projekt Erde durch freiwillige Inkarnationen weiterzuhelfen, hatte sich schon einiges bewegt, aber leider nicht annähernd so viel wie man sich erhofft hatte. Dummerweise war die Auferlegung der Amnesie bei der Geburt ein doch stärkeres Hindernis als zunächst angenommen und auch die Auferlegung des Körperlichkeit war für viele der sensiblen und empfindsamen Wesen eine oft viel größere Belastung und auch Verführung, als man zunächst gedacht hatte. Diejenigen, die es trotz all der Hindernisse schafften, den ihnen bestimmten Weg zu beschreiten, mussten sich häufig von den Erdenbewohnern verlachen lassen und die Wandlung schritt so langsam vor sich, dass sich die Frage stellte, warum man nicht doch lieber direkten Kontakt suchte. Manche munkelten, dass der Galaktische Rat dies sogar schon versucht hatte, aber die Regierungen der Erde die Warnungen nicht ernst nahmen oder aus anderen Gründen den anderen Bewohnern der Erde nicht zugänglich machten.

Die Möglichkeiten waren unzählig bei der verworrenen Struktur, der diese Wesen unterworfen waren. Immer hatten sie Furcht und sie wurden häufiger von ihrem Körper beherrscht, als dass sie ihn beherrschen. Die unzähligen Empfindungen wurden oft nicht mal von ihnen selbst verstanden. Viele der starken Seelenheiten, die inkarniert waren, hatten versucht, durch Forschungen den Erdenbewohnern die Macht der Energie zu zeigen und klar zumachen, dass Gedanken Energie sind, die auch Wirkungen auf Materie ausüben können. Dazu hatten sie Pflanzen genommen und gezeigt, wie diese unter liebevoller Zuwendung besser gedeihen und mehr Ertrag bringen. Und wie diese unter Nichtbeachtung oder sogar in einem Raum voller Streit und negativer Gedanken vergehen. Sie waren sogar noch weiter gegangen, hatten nachgewiesen, dass die Pflanzen auf Personen reagieren, dass sie reagieren, wenn man nur vorhat ihnen etwas zu tun. Dazu hatten sie die Pflanzen an Geräte angeschlossen, die ihre Energie maßen, auf Schwingungsfrequenzänderungen reagierten und diese auch nachweislich aufzeichneten. Doch die Ergebnisse wurden den normalen Erdenbewohnern gar nicht erst zugänglich gemacht. Außerdem waren die Erdenbewohner dermaßen mit sich selbst und ihrem Dasein beschäftigt, dass sich auch nur die wenigsten über derartige Dinge informierten. Selbst die Fotografien von Auren, oder so etwas Simples wie Gehirnströme hatten nicht wirklich etwas bewegt.

Akanya schüttelte den Kopf. Sie verstand diese Wesen nicht. Sie verstand auch den Galaktischen Rat nicht mehr unbedingt. Sie hatte sich aus guten Gründen nie für eine Inkarnation gemeldet. Sie wollte weiter in ihrer Seelengestalt bleiben. Sie konnte nichts gegen ihre Natur und sie war nun mal Liebe und Verständnis, aber sie war nicht völlig selbstlos, zumal sie nicht glaubte, die Körperlichkeit zu überstehen. Zu viele waren daran vergangen, hatten sich nie wirklich wiedergefunden, waren so verstört, dass sie nach dem Tod ihres menschlichen Körpers in der Inkarnationschleife hängen blieben und sogar denselben selbstzerstörerischen Schwingungen zum Opfer fielen, unter denen die Erdenseelen zu leiden hatten. Dabei hatten all diese Wesen sogar zu jeder Zeit und in jeder Region religiöse Ansätze, die teilweise sogar sehr nah an der spirituellen Wahrheit lagen. Doch die wirklichen Hoffnungsträger wurden jedesmal ausgerottet, versklavt oder unterdrückt oder ihnen widerfuhren ähnlich schreckliche Dinge, bei deren Vorstellung allein sich Akanyas Seele schmerzhaft zusammenzog. Doch die Verlautbarungen des Galaktischen Rates hießen, dies sei eben noch nicht der richtige Zeitpunkt und die Erkenntnisse würden sich ihren Weg bahnen.

Nun - leider wohl nicht schnell genug. In drei Erdenjahren würde sich zeigen, ob am Ende die Erdenbewohner gelernt hatten, die Schwingungen zu erhöhen und in Verbindung mit der Einen Quelle zu gelangen oder ob sie unterging. Trauer erfasste Akanya. All die Liebe, die Sorgfalt, die Energie, die sie alle der Erde geschickt hatten, um sie zu stärken, am Leben zu halten, sie weiter dazu zu bewegen, ihre Bewohner nicht einfach zu verschlingen, sich nicht einfach aus ihrer Bahn zu werfen und ihrem Unmut ein Gesicht zu geben. Immer wieder hatten sich alle Seelengestalten gemeinsam darum bemüht mit all ihrer Liebe. Der Galaktische Rat hatte sogar beschlossen, der Erde neue, seit vielen Jahren eigentlich verschlossene, Strahlen wieder zu aktivieren.

Arkanya wusste, dass vor vielen Tausenden von Erdenjahren das Atlantisprojekt trotz all dieser Strahlen und Mithilfe des Galaktischen Rates, ja trotz der direkten Verbindung zu ihm, gescheitert war, doch das Erdenprojekt wurde immer wieder aufgenommen. Der Galaktische Rat war - was dieses Thema anging - etwas eigen und wie es ihre Art war liebte auch Akanya die Erde und alles was darauf lebte, doch es tat ihr auch so unendlich weh, diese von ihr wie von einer Mutter geliebte Erde so geschunden zu sehen. Sie wusste, dass es nicht nur ihr so erging und dass die Aussagen des Galaktischen Rates über die Bestimmung und die Wichtigkeit dieses Projektes kaum noch jemanden wirklich befriedigten. Auch die Seeleneinheiten aus dem Sternensystem des Orions waren mittlerweile unzufrieden.

Die physikalischen Gesetze waren das eine, die waren überall gleich und der Fortschritt der Erde mit ihren Bewohnern auf diesem Gebiet war enorm. Die Erdenbewohner waren immer auf der Suche nach Antworten, doch sie suchten sie leider nicht in der richtigen Richtung.

Akanya schüttelte sich wieder. Sie würde diesmal nicht mehr schweigen. Der Schmerz, den das Leid der Erde in ihr hervorrief, war zu stark und welch einen besseren Zeitpunkt konnte es geben, als die Geburt eines neuen Planeten.

Akanya machte sich auf den Weg. Sie war durch ihre Gedanken schon so aufgehalten worden, dass sie sich sehr beeilen musste. Der heilige Platz war schon voll mit Seelenheiten. Der Galaktische Rat erschien gerade und seine liebevolle und starke Energie nahm sie wie immer gefangen. Sie fühlte wie sich ihre eigene Energie weiter anhob, wie sie und all die anderen heller und strahlender wurden. Die Ansprache des Galaktischen Rates war kurz und doch übertrug sich seine Freude auf jeden einzelnen und Akanya musste sich schon sehr besinnen, um nicht in der Welle der Euphorie zu vergessen, dass sie dem Galaktischen Rat etwas zu sagen hatte. Nun standen sie dort und warteten, während sie all ihre Vorfreude und Liebe auf die Geburt konzentrierten, darauf, dass es endlich geschah. Und endlich war es dann soweit. Alle Anspannung und Freude löste sich, einer Explosion gleich, als der neue Planet aus der gewaltigen Kollision der zwei großen Planetenembryos entstand. Jubelnd und lachend und voller Glückseligkeit waren sie nun alle und auch Akanya konnte nicht an sich halten und verlieh ihrer Freude Ausdruck.

Es dauerte ewig bis sich die erste Freude legte und rund um sie herum entstanden Diskussionen, welchen Namen der neue Planet wohl bekommen solle, wie lange es nun noch dauern würde, bis die Staubwolken verschwunden wären und sich der Planet das erste Mal wirklich sonnen könnte. In Gedanken wurden aus den Ewigkeiten, die notwendig waren, Minuten. Akanya nutze diese Zeit, um sich zum Galaktischen Rat zu begeben. Sie sprach ihn leise und ehrfürchtig an und bat ihn um Gehör.

Der Galaktische Rat wandte sich ihr zu. "Nun meine Tochter, in diesem Moment der unbändigen Freude hast du Sorgen?" Akanya nickte. "Entschuldigt, aber gerade dieser wundervolle Moment ist mir Anlass, euch meine größte Sorge anzuvertrauen und Euch zu bitten, sie nicht als Kritik an Euch zu verstehen. Diese wundervolle Geburt hat mir einmal mehr vor Augen geführt, wie arm und geschunden doch die Erde ist. Sie leidet und ich liebe sie wie eine Mutter ihre Tochter und ich leide mit ihr. Wir haben bald hier die Möglichkeit, ein anderes Projekt zu starten, diesmal kontrolliert und unter vielleicht besseren Bedingungen hier in unserer Nähe. Es ist nun nicht mehr lange bis zur festgesetzten Frist und es lässt sich absehen, dass der Wandel viel zu langsam voranschreitet. Die Versorgung der Erde hat uns viel Energie gekostet und wohl auch daher haben wir so lange auf die jetzige Geburt warten müssen. Ich bitte um vorzeitige Gnade und Befreiung für die Erde."

Sie blickte vor sich, wagte nicht aufzusehen. Einige der Anwesenden hatten sie trotz ihrer Freude vernommen und fühlten sich bemüßigt, auch etwas zu sagen. Die Meinungen gingen auseinander und die Diskussion weitete sich aus bis alle Anwesenden in heftige Debatten verstrickt waren. Akanya sah vorsichtig auf. Der Galaktische Rat stand da und lächelte. Dann gebot er dem Ganzen Einhalt.

"Akanya, dieses Anliegen hier vorzutragen erfordert Mut und wir sehen, dass aus dir die Reinheit und das Mitgefühl, sowie tiefe Liebe zu dem Planeten Erde spricht. Doch wir sind verbunden mit der Einen Quelle, die heute wieder einen Planeten hervorbrachte. Diese Geburt war kein Ersatz und eins ihrer Gesetze lautet wie du weißt: 'Alles ist gut wie es ist.' Die Evolution geht ihren Weg und es ist nicht an uns, noch mehr einzugreifen, wie es bereits geschah. Die Liebe, die aus dir spricht ehrt dich, doch selbst wenn die Erde am Ende untergehen sollte so sind doch die Seelen, die dort leben, nicht alle von niedrigen Schwingungen. Die Erde erfüllt ihre Aufgabe im universellen Fluss des Entstehens und Vergehens. Seelenheiten vergessen häufig wie wichtig auch das Vergehen ist, doch auch dies gehört dazu und niemand weiß dies besser als die Bewohner der Erde. Sie tun alles, um dem zu entgehen, doch es holt sie immer wieder ein. Alles auf der Erde ist diesem Gesetz unterworfen. Und gerade daher ist hier Freude und Leid so nah beieinander. Durch nichts wird eine Seele so geformt wie durch die Leben auf der Erde, das direkte Erleben der Evolution am eigenen Leib und aus der eigenen Geschichte heraus. Es ist nicht an uns zu urteilen oder zu bewerten und schon gar nicht zu vernichten und zu zerstören, was so ewigen Zeiten brauchte, zu entstehen. Wenn diese Zeit gekommen ist werden wir da sein und mit Licht und Liebe die Seelenheiten aufnehmen, die es überstanden haben. Dies sollte euch alle eure Fragen beantworten."

Akanya stand da mit einem schalen Gefühl und auch die Schwingung der anderen war merklich abgesackt. Doch Akanya merkte plötzlich, wie eine Welle liebevoller Energie sie traf und sie tröstete. Sie fühlte, dass diese Energie direkt aus der Einen Quelle kam. "Nun meine Lieben," sagte der Galaktische Rat, "sollten wir tun, wozu wir uns trafen. Lasst uns feiern und tanzen und den neuen Planeten ehren, der aus der Einen Quelle entstand, um sich in den Kreislauf der Evolution einzureihen."

Und Akanya tanzte mit all den anderen ihre Freude über die Geburt des neuen Planeten heraus und tief in ihrem Inneren wusste sie, dass diese Worte des Galaktischen Rates für immer in ihr nachklingen würden und sie wusste: 'Alles ist gut so wie es ist.'